Über den Verein

Der Verein Gedenkstätte Friedenskapelle Braunschweig wurde im Jahr 1998 unter dem  Namen Gedenkstätte Friedenskapelle - Gedenkstätte für Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, Braunschweiger Friedhöfe e.V. als Trägerverein für die Friedenskapelle gegründet. 

Die Gedenkstätte Friedenskapelle Braunschweig

Die Vorgeschichte

Die ehemalige katholische Friedhofskapelle in der Helmstedter Straße wurde 1901 errichtet und bis 1974, dem Zeitpunkt der Eröffnung eines Neubaus an anderer Stelle, als Ort der Trauergottesdienste genutzt.

 

1997 gründeten Katholische und Evangelische Kirchengemeinde, die Jüdische Gemeinde, der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der Arbeitskreis Andere Geschichte, die Stadt Braunschweig, der Deutsche Gewerkschaftsbund und interessierte Einzelpersönlichkeiten einen Arbeitskreis mit dem Ziel, in der ehemaligen katholischen Friedhofskapelle eine Gedenkstätte für Opfer von Krieg und Gewalt einzurichten.

 

Nach vollständiger Renovierung konnte sie am 26. Juni 2001 der Öffentlichkeit übergeben werden. Träger wurde unser Verein "Gedenkstätte für Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, Braunschweiger Friedhöfe e.V.", der seit 2017 unter dem Namen "Gedenkstätte Friedenskapelle Braunschweig g. e. V." firmiert


Unsere Ziele

Die Friedenskapelle dient seitdem drei unterschiedlichen Aufgaben: 

 

Als Ort des Gedenkens hält sie in Totenbüchern die bekannten Namen von Opfern von Krieg und Gewalt fest, die auf den benachbarten Friedhöfen bestattet wurden. 

 

Als Ort der Information bietet sie der Öffentlichkeit Ausstellungen, Vorträge usw., die das Rahmenthema Krieg und Gewaltherrschaft beinhalten. 

 

Als Ort der Arbeit dient sie der Projektarbeit von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen.

 

Die Kapelle ist Ausgangspunkt eines Friedenspfades, der zu den verschiedenen Gedenkstätten der Friedhöfe an der Helmstedter Straße (Evangelischer Hauptfriedhof, Urnenfriedhof, jüdischer Friedhof, katholischer Friedhof, Ausländerfriedhof) führt.

 

Jeweils für ein Jahr übernimmt eine Schule die Patenschaft über die Gedenkstätte.