Ginkgostein 22 - Ehrenfriedhof 1939-1945 II

 

Ein Erlass des Reichsinnenministeriums von 1941 erlaubte den Städten den Ankauf ungenutzter Flächen jüdischer Eigentümer. Auf diese Möglichkeit reagierte die Stadt Braunschweig sofort und erzwang von der Jüdischen Gemeinde am 7. März 1941 einen Kaufvertrag über den Ankauf der ungenutzten Flächen ihres Friedhofs.

 

 

Der „Ehrenfriedhof 1939-1945 Teil II“ auf dem enteigneten Teil des jüdischen Friedhofs beherbergt vorwiegend Kriegsopfer. Rechterhand vom Mittelweg befinden sich in 11 Reihen Gräber von Soldaten und Zivilisten, die zwischen 1943 und 1946 in den Lazaretten und Krankenhäusern der Stadt an den Folgen von Verletzungen verstarben; linkerhand in den ersten Kriegsjahren gefallene Soldaten und Opfer von Bombenangriffen.

 

Die letzte Station des Friedenspfades ist Stein 23. Er befindet sich nur wenige Schritte weiter auf der rechten Seite, nachdem Sie an der Gabelung bei Stein 22 rechts abgebogen sind.


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