Einweihung

Am 26.06.2001 war es endlich soweit, nach einjähriger Umgestaltungs- und Renovierungszeit wurde die Friedenskapelle ihrer Bestimmung als zentraler Gedenkort übergeben.

Einen großen Beitrag zur Realisierung dieses Vorhabens leistete die Stadt Braunschweig. Etwa die Hälfte der Kosten wurde durch Leistungen des Beschäftigungsbetriebes der Stadt abgedeckt. "Zwölf langzeitarbeitslose Jugendliche haben unter Anleitung ein Jahr lang den Großteil der Arbeiten", erklärte Sozialdezenent Dr. Bernd Gröttrup.

Die andere Hälfte der Kosten wurde durch Spenden gedeckt. Architekt Hans-Otto Kurz, der für den Umbau planerisch verantworlich zeichnet, verzichtete auf die Inrechnungstellung seiner Leistungen, der Kloster- und Studienfonds erklärte sich bereit für die Möblierung der Kapelle die Hälfte der Kosten zu übernehmen. Die evangelische Propstei spendete spontan 2000 DM als Grundstock für ein Archiv über Gedenkstätten und Orte der Gewalt.

Zahlreiche Gäste waren am 26.06.2001 anwesend. Setzen Sie sich virtuell in's Auditorium und hören Sie sich die Reden als MP3-Files an:

Ulrich Schade - Vorsitzender des Vereins
Propst Wolfram Trojok - Kath. Propstei-Pfarramt St. Ägidien
Dr. Bernd Gröttrup Stadtrat - Sozialdezernent
Hans-Otto Kurz (Gründungsmitglied) - Dipl. Ing. Architekt, BdA
Heiner Herbst (Gründungsmitglied) - Präsident des Landesrechnungshofes a.A.
Wolfgang Kruse - Oberstudiendirektor - Gymnasium Raabeschule
Reinhard Bein (Gründungsmitglied) - Oberstudienrat
Jürgen Bernhard Kuck - Studiendirektor - Gymnasium Raabeschule
Propst Armin Kraft - Ev.-Luth. Propstei und Kirchenverband

© Copyright Bilder/Ton: Norbert Maas
(Medienzentrum im Schulverwaltungsamt der Stadt Braunschweig)