Die Friedenskapelle

Die Nähe der Kapelle zu den zahlreichen Gedenkorten auf den Friedhöfen brachte die Idee hervor, sie in einen Raum zu verwandeln, in dem Gedenken zu aktiver Auseinandersetzung mit der Vergangenheit stattfinden kann.

Bei einem Treffen von Vertretern der katholischen und evangelischen Kirche, der jüdischen Gemeinde, der Stadt Braunschweig, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge und des Arbeitskreises Andere Geschichte sowie von interessierten Einzelpersonen im April 1997 war man sich schnell einig, die Friedhofskapelle in dieser Weise zu nutzen. Die Kapelle wurde von der katholischen Kirche entwidmet und ist somit ein säkularisiertes Gebäude. Am 4. Mai 1998 gründete sich der Trägerverein und wurde im Vereinsregister des Amtsgerichtes Braunschweig am 22. Juli 1998 unter Nr. 3925 eingetragen.

Der Verein führt den Namen „Gedenkstätte für Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, Braunschweiger Friedhöfe e.V.“.
Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke und ist auf Spenden und Mitgliedbeiträge angewiesen. Alle Vereinsämter werden ehrenamtlich ausgeübt.